Haarausfall(Alopezie): Wieso uns die Haare ausfallen

Sollten Sie schon länger unter Haarausfall leiden – sei es unter androgenetischer Alopezie, sei es unter diffusem Haarausfall oder einer anderen Form des Haarausfalls – und bereits erfolglos die verschiedensten Mittel gegen Haarausfall ausprobiert haben, dann wissen Sie bereits einiges über das Thema Haare und Ursachen für Haarausfall.

Falls nicht, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen zum Thema Haarausfall zusammengestellt: Zum Problem wird Haarverlust erst, wenn mehr Haare ausfallen, als nachwachsen. Dieser vermehrte Haarausfall – auch Alopezie genannt – kann verschiedene Ursachen haben.

1. Erblich bedingter Haarausfall / androgenetische Alopezie

Beim Haarausfall handelt es sich meistens um den hormonell bzw. genetisch bedingten Haarausfall, der vielfach auch als altersbedingter Haarausfall bezeichnet wird, obwohl er bereits in frühen Jahren beginnen kann. Diese sogenannte androgenetische Alopezie ist für 99% der Fälle von Haarausfall verantwortlich.

Erblich bedingter Haarausfall trifft viele Menschen

Bis zu 60% der Männer sind von Haarausfall betroffen

Der erblich bedingte Haarausfall ist vor allem unter Männern verbreitet und beginnt häufig bereits in jungen Jahren. Betroffen sind ca. 60 % der Männer.

Bei den Betroffenen weicht der Haaransatz zurück, sodass sich so genannte Geheimratsecken ausbilden. Später dünnen die Haare am Hinterkopf aus, bis die typische Tonsur (es bleibt nur ein Haarkranz übrig) erscheint. Bei manchen dünnen die Haare besonders im Mittelscheitelbereich aus, der Haarverlust geht häufig weiter bis zur Glatze.


Auch ca. 30% der Frauen leiden unter Haarausfall

Auch ca. 30% Frauen sind von erblich oder hormonell bedingtem Haarausfall betroffen. Ab dem mittlerem Alter lichten sich bei ihnen die Haare dann meist am Scheitel.

Ursache des genetisch bedingten Haarausfalls ist eine überdurchschnittliche Produktion des Hormons DHT (Dihydrotestosteron), das verhindert, dass Ihre Haare gesund wachsen. Bei DHT handelt es sich um ein Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron. Die Wachstumszonen der Haare reagieren extrem empfindlich auf das DHT. Zunächst behindert das DHT bei erblich bedingtem Haarausfall die Energie- und Blutzufuhr in den Haarwurzeln. Mit der Zeit wird die Produktion von neuen Haarzellen völlig eingestellt.

Diese Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT ist genetisch festgelegt und vererbt sich sehr oft von den Eltern.

2. Diffuse Haarausfall

Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare am ganzen Kopf aus und dünnen gleichmäßig aus. Hier sind die Haarwurzeln in der Regel nicht ausreichend mit den für den Haaraufbau notwendigen Nährstoffen versorgt. Dieser Haarausfall tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf.

Ursachen können u. a. Hormonschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Stress, Infektionen oder eine nährstoffarme Ernährung sein.

3. Kreisrunder Haarausfall

Eine weitere Form des Haarausfalls ist der sogenannte kreisrunde Haarausfall, fachsprachlich Alopecia areata genannt. Diese Form des Haarausfalls ist bei Männern am zweithäufigsten vertreten. Dabei bilden sich plötzlich münzgroße, kahle Stellen. Die Haare können aber auch komplett ausfallen. Bis heute ist die Ursache dafür ungeklärt. Eine medikamentöse Behandlung führt leider nur selten zum Erfolg. Man vermutet, dass das körpereigene Immunsystem sich gegen die eigenen Haarwurzeln richtet.Therapieeignung abklären


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